Kampf der eBook-Piraterie – was können Selfpublisher tun?


Die Affäre um das Piratenportal ‚lul.to‘ ist kein Einzelfall. ‚lul.to‘ wurde im Juni erst polizeilich vom Netz genommen. Doch auf zahlreichen Portalen werden eBooks weiterhin illegal online gestellt und von ungezählten Lesern konsumiert – und die Autorinnen und Autoren gehen jedesmal leer aus. Doch jetzt gibt es ein Instrument dagegen, das getreu den geflügelten Worten ‚Wehret den Anfängen‘ die eBook-Piraterie bereits vorbeugend verhindert.

Die Frage ist eigentlich: Wo liegt die Wurzel für eBook-Piraterie?

eBook-Piraterie ist kein Kavaliersdelikt

eBook-Piraterie ist kein Kavaliersdelikt

Selfpublisher kommen gar nicht drumherum, noch unveröffentlichte eBooks an Feedback-Geber, Blogger, Influencer und Multiplikatoren zu streuen. Dasselbe gilt übrigens zunehmend auch für Verlage. Gute eBooks aber schreien förmlich danach, weitergegeben zu werden.

Oft geschieht das ohne böse Absicht und Bewusstsein nach dem Motto: „Ach, meinem besten Kumpel oder meiner besten Freundin kann ich das ja wohl mal geben.“ Mit dem augenzwinkernden Hinweis: „Halt nicht weiterreichen, bitte!“

Die so Beschenkten aber denken genauso, und schon ist das Testleser-eBook nochmals weitergegeben, und das Problem multipliziert sich. Wer es aus zweiter oder dritter Hand erhalten hat, hat schon gar keinen direkten Kontakt mehr zum Autor und ihm ja auch nichts versprochen. Und schnell landet es irgendwo auf einer Website, wo jeder das eBook downloaden kann. Zum Ärger des Autors. Denn der Autor hat nichts davon. Er ist um den Lohn seiner Arbeit betrogen!

eBook-Piraterie beginnt also dort, wo ein Testleser eigentlich voller Bewunderung für das tolle Werk jemandem eine Freude machen will und – ohne es zu ahnen – eine Lawine lostritt.

Wie schlimm ist eBook-Piraterie?

Ein paar Fakten, die schnell klar machen, warum das Problem nicht unterschätzt werden darf. Der Digimarc-Studie 2017 nach sind besonders unveröffentlichte eBooks (zum Beispiel Testexemplare für Leser-Feedback) in Gefahr. So gaben 38% der befragten Piraten an, dass sie eBooks illegal beziehen, weil sie “nicht in den Shops verfügbar sind” (“e-Book/s are not available from online retailers“).

Weiterhin gaben 60% der befragten Piraten an, die Inhalte von Freunden zu erhalten. Das beschert dem US-Markt jährlich Einbußen von 315 Millionen US-Dollar (s. Artikel von Martin Siegmann bei heise). Zeit zu handeln!

Laut der Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen bekamen die 5 meistbesuchten illegalen eBook-Portale im Jahr 2016 fast 22 Millionen Zugriffe aus dem deutschsprachigen Raum; dort war ca. eine halbe Million unlizenzierter eBooks erhältlich (laut Bericht auf boersenblatt.net).

Wie kann das Problem gelöst werden?

Damit dem eBook draußen in der Welt nichts passiert, braucht es eine technisch ausgereifte Lösung. Denn man kommt als erfolgreicher Self-Publisher oder Verlag nicht mehr darum herum, sein eBook schon vor dem Erstverkaufstag an viele Menschen zu schicken. Um diese eBooks zu schützen, gibt es eBookWaterMark, kurz ebwm. Das System kann als ausgereift und praxiserprobt gelten, denn in abgewandelter Form wird es sehr erfolgreich in der Musikindustrie weltweit eingesetzt, mit über 6 Millionen Versänden in 2016.

Zu dieser Problematik gibt es eine einminütige Umfrage der Anbieter, die ich hier gern empfehlen möchte:


Wie schützen Sie Ihre eBooks?


Liebe Autoren, liebe Selfpublisher, liebe Verlage,


wir sind überzeugt: Die Zukunft der Buch-Promotion liegt im Versand von eBooks. Das spart Kosten und hilft, mehr Multiplikatoren, Blogger, Influencer zu erreichen. Uns interessiert daher, ob und wie Sie Ihre Bücher verschicken – und ob und wie Sie sie dabei vor unerlaubten Kopien schützen. Unsere kurze Umfrage ist in weniger als einer Minute beantwortet und soll zum ersten Mal repräsentativ klären, wie deutsche Verlage ihre Buch-Promotion handhaben. Vielen Dank für die Teilnahme! Ihr ebookwm.de-Team


Zur Umfrage: https://goo.gl/forms/vAcspEG3MJuUXSfF2

Die Plattform ist von Gunnar Siewert und Alex Racic entwickelt worden. „eBookWatermark ist aus unserer über zehnjährigen Expertise im Bereich ‘watermarked music promotion’ entstanden“, sagt Gunnar Siewert. „Unser Musik-Service ist inzwischen für weltweit alle großen Musiklabels wie Sony, Universal, PIAS etc. tätig. 2017 starten wir jetzt für eBooks.“

Auf den Punkt gebracht

eBookWatermark beugt der eBook-Piraterie vor

eBookWatermark beugt der eBook-Piraterie vor

eBookWaterMark hilft Selfpublishern, ihre Promotion-eBooks mit einem Wasserzeichen gegen illegale Verbreitung/Piraterie zu schützen. Das heißt, jedes eBook, das an Testleser, Rezensenten, Gewinnspielteilnehmer verschickt wir, ist personalisiert und damit zurückverfolgbar. Wenn jemand sein Exemplar, das er zur Verfügung gestellt bekommt, illegal verbreitet, kann er eindeutig identifiziert werden.

Alleine dadurch, dass die Empfänger das wissen, sind Verstöße sehr unwahrscheinlich; und wenn sie doch vorkommen, ist es leicht, die Verantwortlichen ausfindig zu machen. Gleichzeitig schränkt ein Wasserzeichen den Leser in keiner Weise ein, wie das etwa bei hartem DRM (Digital Rights Management) der Fall ist.

Was ist das Ziel von ebwm?

„Das Ziel in einem Satz“, so Siewert: „Wasserzeichengeschützte eBook-Promotion einfach und kostengünstig anbieten und damit vor allem im Vorfeld einer Veröffentlichung Leaks vermeiden.“

Dies ist bei eBooks besonders wichtig, weil die ersten Lese- und Rezensionsexemplare sehr weit vor dem eigentlichen Erscheinungsdatum verschickt werden müssen. Die Erfahrung aus der Musik zeige, so Siewert, dass die präventive Nutzung eines Wasserzeichens die Leaks fast gänzlich gegen Null gehen lasse.

Schränkt ebwm die Leser ein?

Der Anbieter verspricht, dass die Leser und Medienpartner leicht und ohne technische Hürden auf das eBook zugreifen können. Es gibt keine Registrierung, die eBooks können einfach per Link aus einer Mail heruntergeladen werden. Eine eBook-Promotion wird also ohne die Einschränkungen von DRM, aber mit der Sicherheit eines digitalen Wasserzeichens möglich.

So bequem wie möglich

Der Anspruch des Anbieters ist es, den bequemst möglichen Versand von Freiexemplaren bereitzustellen. Außerdem werden Autoren und Verlagen, die über ebwm verschicken, sinnvolle und hilfreiche Statistiken zu ihren Mailings zur Verfügung gestellt.

Ganz nebenbei: Urheberschaftsschutz

Viele Autoren fürchten begründet um den Nachweis ihres Copyrights, wenn sie ihr Manuskript streuen. Durch einen Upload bei ebwm kann im Streitfall jederzeit bewiesen werden, wer das Manuskript zu diesem Zeitpunkt hatte. Damit ist ein Upload bei ebwm ein klares Indiz für die Urheberschaft.

Testaccount für Blogger und Journalisten

Die Plattform eBookWaterMark stellt Bloggern und anderen Journalisten das System gerne für eine begrenzte Zeit kostenlos zum ausführlichen Test zur Verfügung. Dazu genügt eine Mail an: ebwm@ebookwatermark.com

ebwm findet sich unter https://www.ebookwm.de/

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